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Allgemeines

Die Rechtsschutzversicherung (RSV) sichert gegen das Risiko ab, das mit der Geltendma-chung von rechtlichen Interessen verbunden ist. Bei der Geltendmachung rechtlicher Interes-sen können Kosten u.a. in Gestalt von Gerichts- und Verfahrenskosten, Rechtsanwalts-Gebühren, Zeugenentschädigungen, Sachverständigenkosten usw. entstehen. Je nach Umfang des Versicherungsschutzes werden diese Kosten möglicherweise von einer bestehenden Rechtsschutzversicherung getragen. Soweit im Versicherungsvertrag eine Selbstbeteiligung vereinbart ist, muss der Versicherte die Kosten selbst tragen.

Selbstbeteiligungen werden in unterschiedlicher Höhe, z.B. 150 €, 250 € oder sogar 500 € pro Versicherungsfall vereinbart. Der im Falle einer Selbstbeteiligung gewährte Prämienvorteil im Vergleich zu einem Versicherungsvertrag ohne Selbstbeteiligung ist in der Regel vergleichsweise geringfügig.

Klar ist, dass die Beauftragung eines Rechtsanwalts im Zusammenhang mit einem Bußgeld in Höhe von 40 EUR auch bei bestehender Rechtsschutzversicherung oftmals wirtschaftlich für den Betroffenen nicht sinnvoll ist, wenn eine Selbstbeteiligung vereinbart ist, weil der Versicherte dann Kosten zu tragen hat, die erheblich höher sind als das Bußgeld. Andererseits wird bei einem Bußgeld von 40 EUR mindestens ein Punkt in das Verkehrszentralregister einge-tragen. Durch eine nicht erfolgte Verteidigung in dem Bußgeldverfahren können daher Nachteile eintreten, z.B. hinsichtlich der Tilgung von bereits vorhandenen Punkten im Ver-kehrszentralregister.

Der Rechtsanwalt bei strafzettel.de ist der Ansicht, dass die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung in der Rechtsschutzversicherung den Nutzen der Rechtsschutz-versicherung gerade im Bereich des Verkehrsrechtsschutzes erheblich vermindert. Die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung in der Rechtsschutzversicherung wird von dem Rechtsanwalt bei strafzettel.de grundsätzlich nicht empfohlen.


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